Die Hochtontherapie nach Dr. med. H.-U. May ist eine innovative Weiterentwicklung der klassischen Elektro- oder Reizstromtherapie. Während diese Nerven und Muskeln stimuliert, wirkt die Hochtontherapie primär direkt auf den Stoffwechsel der Zellen. Technisch gesehen handelt es sich bei der klassischen Elektrotherapie um eine Amplitudenmodulation: Die Frequenz des abgegebenen Stroms bleibt gleich, während die Stromintensität moduliert wird. Man arbeitet mit Modulationsfrequenzen zwischen 0 und 200 Hertz im Niederfrequenzbereich und meistens mit 4.000 Hertz im Mittelfrequenzbereich als Trägerfrequenz. Bei der Hochtontherapie wird die Amplitude (Stromintensität) und die Frequenz gleichzeitig moduliert. Je höher die Frequenz, desto mehr Energie kann eingeschleust werden. Man arbeitet mit dem Therapiegerät im Frequenzbereich zwischen 4.096 und 32.768 Hertz, sodass die biochemischen und bioelektrischen Vorgänge in der Zelle unterstützt werden und damit der Zellstoffwechsel aktiviert wird.
Die Elektrotherapie wird 5 bis 10 Minuten appliziert, die Hochtontherapie bis zu 60 Minuten.
60 bis 80 Prozent Aller Patienten sind schon nach der ersten Behandlung beschwerdefrei und erfahren eine deutliche Schmerzlinderung, die mit den konventionellen Therapieformen bisher so nicht erreicht werden konnte.
Von der Behandlung profitieren insbesondere Patienten mit chronischen Schmerzen:
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Beschwerden werden zuverlässig bekämpft. In vielen Fällen sind Patienten schon innerhalb der ersten beiden Wochen nach Behandlungsbeginn schmerzfrei.
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Der berufstätige Patient erhält durch die schnelle Mobilisierung seine erwünschte Leistungsfähigkeit zügig wieder und kann schneller zur Arbeit zurückkehren. Ältere Menschen profitieren insbesondere von der gesteigerten Vitalität und Lebensqualität.
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